Hundekekse selber backen

Hundekekse selber backen

3 leckere Rezepte für Hundekekse

In der Weihnachtsbäckerei gibt’s so manche Leckerei!

Vor allem in der Weihnachtszeit erwacht in vielen Menschen die Lust auf´s Backen. Plätzchen gehören auch einfach zu dieser Zeit dazu und am Besten schmecken sie immer noch wenn sie selbst gebacken sind.

Dein Hund freut sich mit Sicherheit ebenfalls über ein paar leckere Hundekekse! Und diese zuzubereiten ist wirklich kein Hexenwerk.

In diesem Blogartikel findest du 3 tolle und einfache Rezepte für Hundekekse, sowie Infos zu Zutaten, die du besser nicht verarbeiten solltest.

Hundekekse selber backen – Was darf rein und was nicht?

Rezepte für Hundekekse gibt es wie Sand am Meer! Je nach Vorliebe und Verträglichkeit deines Hundes kannst du nach Lust und Laune die verschiedensten Zutaten verwenden, die dein Hund gerne frisst: Egal ob Käse, Fisch, Obst, Gemüse oder gewolftes Fleisch. Man findet für jede Vorliebe das passende Rezept.


Wenn du die Hundekekse ein bisschen versüßen möchtest kannst du dem Teig Honig oder Banane beimischen.

Wenn du bunte Kekse backen möchtest verwende einfach natürliche

Lebensmittelfarben oder z.B. Rote Bete Saft für einen Rotton und Spirulina Algenpulver für eine grüne Färbung.

Hundekekse selber backen

Auf folgende Zutaten solltest du jedoch beim Backen von Hundekeksen verzichten, da sie bei deinem Hund Vergiftungen hervorrufen können:

  • Kakao und Schokolade
  • Birkenzucker (Xylith)
  • Weintrauben & Rosinen
  • künstliche Aromen
  • Gewürze
  • Bittermandeln
  • Macadima Nüsse
  • Backpulver


Eine ausführliche Übersicht über giftige Lebensmittel für Hunde findest du übrigens hier.


Hundekekse selber backen

Wie lange sind selbst gebackene Hundekekse haltbar?

Selbstgebackene Hundekekse haben im Vergleich zu gekauften Hundekeksen oft eine kürzere Haltbarkeit, da sie keinerlei Konservierungsstoffe enthalten.

Besonders wichtig ist es, die Kekse nach dem Backen ausreichend nachtrocknen zu

lassen, bevor du sie verpackst. Dazu lässt du sie am besten einfach im ausgeschalteten und leicht geöffneten Ofen über Nacht ruhen.

Eine Trocknungszeit von 24 h wäre ideal, denn dann ist gewährleistet, dass den Hundekeksen die Feuchtigkeit komplett entzogen worden ist und somit eine Schimmelbildung vermieden wird.

Außerdem werden die Hundekekse durch das lange Trocknen schön hart, was ideal

ist für das Hundegebiss und die Haltbarkeit wird verlängert.

Nach dem Nachtrocknen sollten die Hundekekse luftdurchlässig verpackt

werden, um mögliche Restfeuchtigkeit zu vermeiden. Dazu verwendest

du am besten Plätzchendosen aus Blech oder alternativ Gefäße aus Keramik oder Glas.

Die Haltbarkeit deiner selbstgemachten Hundekekse variiert natürlich je nach den Zutaten, die du beim Backen verwendet hast. Wenn kein Fleisch enthalten ist kannst du die gebackenen Hundekekse bei Zimmertemperatur lagern und sie sind maximal 2-3 Wochen genießbar. Ein kühler, dunkler Ort ist jedoch zu bevorzugen.


Enthalten sie Fleisch solltest du sie in kleinen Mengen im Kühlschrank aufbewahren und den Rest einfach portionsweise einfrieren und bei Bedarf auftauen.

Fleischhaltige Hundekekse sind nämlich nur ein paar Tage haltbar und sollten schnell verfüttert werden.


Kleiner Tipp: Wenn du die Hundekekse dünn/flach machst sind sie in der Regel länger haltbar.

Rezeptideen für Hundekekse

Ich habe 3 leckere Rezepte für Hundekekse für dich rausgesucht, die ich dir im Folgenden vorstellen!

Natürlich kannst du die Rezepte auch nach Lust und Laune abwandeln was die Obst/Gemüsesorten oder andere Zutaten angeht. Beim Backen von Hundekeksen müssen die Rezeptvorgaben nicht so genau eingehalten werden, wie beim Backen von Plätzchen für uns Menschen.

Also trau dich ruhig und probiere auch selber neue Varianten aus!

Hundekekse selber backen

Thunfisch - Dinkel Hundekekse

Zutaten:

  • 1 Dose Thunfisch in Wasser (abgetropft, ohne Salz)
  • 1 1/2 Tassen Dinkelmehl
  • 1 Ei
  • 1 Esslöffel Kokosöl (geschmolzen)
  • 1/4 Tasse Haferflocken
  • 1/4 Tasse Gemüsebrühe (niedrig in Natriumgehalt)
  • Frische Petersilie (optional, für frischen Atem)


Zubereitung:


  1. Ofen vorheizen: Heize deinen Ofen auf 180 Grad Celsius (etwa 350 Grad Fahrenheit) vor.
  2. Thunfisch vorbereiten: Stelle sicher, dass der Thunfisch gut abgetropft ist und verwende nur Thunfisch in Wasser, ohne Salz oder Öl.
  3. Mischen der Zutaten: In einer großen Schüssel vermischst du den abgetropften Thunfisch, Dinkelmehl, Ei, geschmolzenes Kokosöl, Haferflocken und Gemüsebrühe. Mische die Zutaten gut, bis ein Teig entsteht.
  4. Teig kneten: Knete den Teig auf einer leicht bemehlten Oberfläche, bis er gut zusammenhält. Falls der Teig zu klebrig ist, kannst du etwas mehr Dinkelmehl hinzufügen.
  5. Ausrollen und Formen: Rolle den Teig auf etwa 1 cm Dicke aus und verwende Keks-Ausstechformen, um die gewünschten Formen zu erstellen. Pfotenabdrücke, Knochen oder Herzchen sind beliebte Formen.
  6. Backen: Lege die ausgestochenen Formen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Backe die Kekse im vorgeheizten Ofen für etwa 15-20 Minuten oder bis sie goldbraun sind.
  7. Petersilie hinzufügen (optional): Um einen frischen Atemeffekt zu erzielen, kannst du frische gehackte Petersilie in den Teig einarbeiten.
  8. Abkühlen lassen: Lasse die Hundekekse auf einem Drahtgestell vollständig abkühlen, bevor du sie deinem Hund gibst.
  9. Genießen: Sobald die Kekse abgekühlt sind, kann dein Hund diese köstlichen und gesunden Leckerlis genießen. Bewahre die Kekse in einem luftdichten Behälter auf, um ihre Frische zu erhalten.


Hundekekse selber backen

Fruchtige Hundekekse

Zutaten:

  • 1 reife Banane, zerdrückt
  • 1/2 Tasse ungesüßtes Apfelmus
  • 1/4 Tasse Honig (optional)
  • 1 Ei
  • 2 Tassen Hafermehl
  • 1/2 Tasse fein gehackte Äpfel
  • 1/2 Tasse Blaubeeren (frisch oder gefroren)
  • 1 Teelöffel Zimt (optional) Bitte nutze für die Hundekekse nur den Ceylon-Zimt, da dieser einen wesentlich geringeren Cumarin Gehalt hat als die Cassia Sorten, Cumarin kann bei übermäßigem Verzehr Erkrankungen der Leber begünstigen.


Zubereitung:


  1. Ofen vorheizen: Heizen Sie Ihren Ofen auf 180 Grad Celsius (etwa 350 Grad Fahrenheit) vor.
  2. Feuchte Zutaten mischen: In einer großen Schüssel vermengen Sie die zerdrückte Banane, das Apfelmus, den Honig (falls verwendet) und das Ei. Mischen Sie die Zutaten gut.
  3. Trockene Zutaten hinzufügen: Fügen Sie nach und nach das Hafermehl hinzu und rühren Sie den Teig, bis alles gut vermischt ist.
  4. Obst und Gewürze einarbeiten: Fügen Sie die fein gehackten Äpfel, die Blaubeeren und den Zimt hinzu. Mischen Sie diese Zutaten vorsichtig unter den Teig, bis sie gleichmäßig verteilt sind.
  5. Teig ausrollen: Auf einer leicht bemehlten Oberfläche rollen Sie den Teig auf etwa 1 cm Dicke aus.
  6. Formen ausstechen: Verwenden Sie Keks-Ausstechformen, um die gewünschten Formen zu erstellen. Sie können sich für spaßige Formen wie Knochen oder Herzchen entscheiden.
  7. Backen: Legen Sie die ausgestochenen Formen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backen Sie die Kekse im vorgeheizten Ofen für etwa 15-20 Minuten oder bis sie goldbraun sind.
  8. Abkühlen lassen: Lassen Sie die Hundekekse auf einem Drahtgestell vollständig abkühlen.
  9. Aufbewahrung: Bewahren Sie die abgekühlten Hundekekse in einem luftdichten Behälter auf.


Hundekekse selber backen

Herzhafte Hundekekse mit Fleisch

Zutaten:

  • 1 Tasse gekochtes Hühnerfleisch, fein gehackt
  • 1/4 Tasse Hühnerbrühe (niedriger Natriumgehalt)
  • 1 Ei
  • 2 Tassen Vollkornmehl
  • 1/2 Tasse Haferflocken
  • 1 Esslöffel Leinsamen (optional)
  • 1 Teelöffel getrocknete Petersilie (für einen frischen Atem)
  • Eine Prise Salz (optional, wenn dein Hund es verträgt)



Zubereitung:


  1. Ofen vorheizen: Heize deinen Ofen auf 180 Grad Celsius (etwa 350 Grad Fahrenheit) vor.
  2. Hühnerfleisch zubereiten: Koche das Hühnerfleisch, bis es durchgegart ist. Lass es abkühlen und hacke es dann fein.
  3. Teig vorbereiten: In einer großen Schüssel mische das gehackte Hühnerfleisch mit der Hühnerbrühe und dem Ei. Rühre gut um.
  4. Trockene Zutaten hinzufügen: Füge das Vollkornmehl, die Haferflocken, Leinsamen (falls verwendet), getrocknete Petersilie und eine Prise Salz hinzu. Knete den Teig, bis er eine gleichmäßige Konsistenz hat.
  5. Teig ausrollen: Auf einer leicht bemehlten Oberfläche rolle den Teig auf etwa 1 cm Dicke aus.
  6. Formen ausstechen: Nutze Keks-Ausstechformen, um die gewünschten Formen zu erstellen. Knochenformen sind hier besonders beliebt!
  7. Backen: Lege die ausgestochenen Formen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backe die Kekse im vorgeheizten Ofen für etwa 15-20 Minuten oder bis sie goldbraun sind.
  8. Abkühlen lassen: Lass die Hundekekse auf einem Drahtgestell vollständig abkühlen.
  9. Aufbewahrung: Bewahre die abgekühlten Hundekekse in einem luftdichten Behälter auf. Fleischhaltige Hundekekse solltest du im Kühlschrank aufbewahren. Siehe die Hinweise weiter oben.


Ich hoffe, dass dir die Rezepte gefallen und wünsche dir ganz viel Spaß beim Backen der Hundekekse für deinen Liebling!

Wie oben bereits erwähnt kannst du die Zutaten der Hundekekse natürlich nach den Vorlieben und Verträglichkeiten deines Hundes auswählen. Wenn du dir bei bestimmten Zutaten nicht sicher bist dann verzichte lieber darauf und wähle eine Alternative.

Wenn du eigene Rezepte für Hundekekse hast, die unbedingt weiter verbreitet werden sollten, dann lass sie mir gerne zukommen und ich veröffentliche sie in meinem Blog.

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Ich freu mich von Ihnen zu hören

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Meine Philosophie

"Eine harmonische Mensch Hund Beziehung basiert auf gegenseitigem Vertrauen"

Ich möchte gemeinsam mit Ihnen eine individuelle, tragfähige Grundlage für ein glückliches und zufriedenes Mensch/Hund-Leben schaffen. Das heisst Missverständnisse in der Mensch / Hund Kommunikation zu klären und durch gezieltes Training abzubauen. Ich möchte Ihnen die wesentlichen Verhaltensregeln in der Hundeerziehung vermitteln.

Hunde kommunizieren nie mit einzelnen Signalen. Mimik, Blickkontakte sowie Körperhaltung und auch die Lautgebung vermitteln eine Sammelinformation, wenn sie miteinander oder mit uns "reden". Obwohl Hunde überwiegend Beobachtungstiere sind, verstehen sie sehr wohl auch mehrere unserer Wörter. Komplizierte Satzstrukturen bleiben Ihnen aber ein Rätsel.

Da unsere Körpersprache für Hunde oft im Gegensatz zu dem von uns Gesagten und Gemeinten steht, kommt es sehr häufig zu Missverständnissen im Umgang miteinander. Dabei sehe ich mich als Dolmetscher zwischen Hund und Mensch. Je klarer unsere Anweisungen werden, umso einfacher und harmonischer wird das Zusammenleben.

Meine Arbeit und mein Wissen basieren auf den Erkenntnissen moderner Verhaltensforschung, der wissenschaftlichen Lerntheorie sowie dem gesunden Bauchgefühl des Menschen im Umgang mit einem ihm anvertrauten Lebewesen.

Zu erwähnen sei noch, dass ich ohne jegliche Hilfsmittel arbeite und die Fairness gegenüber dem Hund bei mir an allererster Stelle steht. Unter Hilfsmitteln verstehe ich zum Beispiel Futter, Rappeldosen, Wasser in Flaschen oder Spritzpistolen, Leinenruck, die Leine generell als Korrekturmittel, Stachel-, Teletac oder Zugstopphalsbänder ohne Stopp. Mit solchen Mitteln habe ich noch nie und werde ich auch niemals arbeiten. Meine Arbeit beruht stark darauf wie Sie sich selbst verändern. Sicherlich ist es immer einfacher, dem Hund mit diversen Mitteln klar zu machen, dass Sie bestimmte Dinge nicht wollen, aber es ist im Prinzip nur ein Verdrängen von den eigentlichen Problemen. Ich möchte nicht, dass Ihre Hunde eingeschüchtert werden. Eine harmonische Mensch Hund Beziehung basiert auf gegenseitigem Vertrauen.


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